Liebe Freunde
der Erneuerung!
Gott hat Deutschland
gesegnet!
Wir alle konnten es spüren, sehen, hören, anfassen. Gott ist
am Werk und wir dürfen Zeugen dieser Bewegung sein. Am Herausragensten
war sicher der Weltjugendtag mit mehr als 1 Mio Teilnehmern am Abschlussgottesdienst
auf dem Marienfeld. 
Auch wenn es hier und da organisatorisch mangelte, haben die vielen Jugendlichen
den WJT “gemacht.” Mit ihrer freudigen Teilnahme und ihren
Tänzen, Gesängen und Gebeten haben sie den Herrn in unserer
Mitte aufstrahlen lassen. Jesus hat ein lächelndes und freundliches
Gesicht!
Die DVD “CrossCulture”
wurde höchstwahrscheinlich von ca. 80.000 Jugendlichen gesehen. Ein
Teil des Videos kam als Vorfilm im Kinofilm “Star Wars.” Vergelt’s
Gott für alle, die geholfen haben, dieses Projekt zu verbreiten und
zu finanzieren!
Mit
unserer Musikband “Bronx Brothers” konnten wir auf dem Weg
nach Köln vielen Tausenden mit Musik Freude am Glauben vermitteln.
Insgesamt hatten wir 15 Konzerte (vom Brauhaus, Marktplätzen und
Kirchen bis hin zu Discotheken und riesigen Bühnen). Wenn wir Brüder
zusammenkommen, sind unsere Erinnerungen immer noch frisch und lebendig.
Was hat Jesus nicht Grossartiges mitten unter uns getan?
Gott hat Deutschland
gesegnet!
Der Papst, der Mitte April gewählt wurde, ist ein deutsches Superhirn
mit Herz. Das hat Papst Benedikt XVI. während des WJTes in Köln
gezeigt. Beim Seminaristentreffen konnte ich ihn ganz nah erleben. Er
hatte sich viel
Zeit gelassen und vielen von unseren Brüdern die Hand gereicht. Gleichzeitig
riefen wir: “Wir lieben Dich!”, was die Brüder schnell
gelernt hatten. Nach unserem verstorbenen Papst Johannes Paul dem Grossen
hat Gott einen begabten Lehrer der Kirche erwählt, der das Volk Gottes
in die Tiefen des Glaubens führen wird.
Der
WJT war noch nicht ganz zu ende, da sind 30 Brüder schon in einen
Bus gesprungen, der uns nach Assisi und Rom brachte. Dort erlebten wir
eine wunderbare Zeit. Nachdem ich eine Woche länger in Rom wegen
Visa-Schwierigkeiten bleiben musste, began mein 7. Semester. Auch konnte
meine dritte Bronzestatue, der Hl. Josef, fertig gestellt werden. So Gott
will, könnte ich im April 2006 als Diakon geweiht werden. Bitte weiterhin
kräftig beten!!!
Somit könnte
ich beim nächsten Heimatbesuch schon das Evangelium als Diakon verkünden.
Unfassbar! Die Verkündigung des Glaubens in Deutschland liegt mir
ganz besonders auf dem Herzen. Wir alle müssen Jesus wieder ganz
neu kennenlernen und entdecken! Wir brauchen vor allem eine moralische
Erneuerung – noch bevor einer ökonomischen. Letztlich ist alles
ein spirituelles Problem! Es geht um die Beziehung zwischen uns selbst
, Gott und unserem Nächsten. Der eigentliche Reichtum eines Landes
sind die Menschen, die darin wohnen. In Pirna, meiner Heimatstadt, stehen
viele neurenovierte Wohnungen leer, weil es einfach nicht die Menschen
mehr gibt. Hab’ Mut zum Mensch! Menschen sind nicht das Problem,
sondern die Lösung!
Gott will Deutschland
segnen!
Wir haben viel zu geben: Wir erlebten auf unserer Reise durch deutsche
Lande eine überwältigende Gastfreundschaft. Viele unserer Brüder
waren mit verschiedenen Gruppen unterwegs. Alle waren voll des Lobes über
die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Deutschen. Ja- Deutschland
hat viel zu geben! Zur Zeit ist Reinhard und sein Tischlerbetrieb hier,
um in einem unserer Klöster ca. 250 Fenster einzubauen. Die Brüder
können es einfach nicht glauben, dass es heute noch diese Qualität
und Berufsehre gibt. Danke Reinhard und Team!
Gott wird Deutschland
segnen!
Die Erneuerung braucht mehr, als einen deutschen Papst und einen Weltjugendtag.
Die Bundeswahl mit ihrem Chaos ist trotz allem ein Anfang. Vielleicht
brauchen wir sogar noch mehr Unsicherheit, bis wir ganz sicher sind, dass
es nur in Gott Sicherheit geben kann. Lassen wir Jesus wieder in unsere
Wohnungen, unseren Schulen und Institutionen, Parteien, Krankenhäusern
und Forschungslabore! Lernen wir durch Seine Menschwerdung, was es heisst,
Mensch zu werden. Haben wir keine Angst vor der unbekannten Zukunft –
noch vor einem uns unbekannten Jesus! Nehmen wir in dem Kind von Betlehem
die Kinder an, die Gott uns noch schenken will!
Wir
haben oft unsere Konzerte mit dem Lied: “We have a hope in Jesus”
(Wir haben eine Hoffnung in Jesus) beendet. Wir hoffen nicht auf irgendwas,
sondern auf Gott und Sein Wirken! Dann werden wir erfahren, dass Gott
unser Land, unsere Stadt, Freunde und Familien und uns selbst segnet.
Mir klingt das Lied: “Komm, Herr, segne uns”, noch in den
Ohren.
Maranatha Immanuel – Komm, Herr Jesus!
Ein frohes, besinnliches
Weihnachtsfest und ein friedvolles Neues Jahr 2006 wünscht -
Bruder Paulus-Maria von Pirna, CFR.